„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

Nach 200 Jahren Forschung und Aufklärung hat es niemand geschafft zu erklären, wie die Energie und Entwicklung in Lebendigem auf so austarierte Weise stattfinden kann. Wie Impulse und Instinkte entstehen, liegt häufig im Verborgenen.

Warum fängt das Herz eines ungeborenen Kindes im Mutterleib irgendwann an zu schlagen? Oder wie entstehen die unterschiedlichen Charaktere bei den Menschen? Es kommt einem manchmal vor, als seien wir Menschen nur in der Lage vier Dimensionen wahrzunehmen. Doch vieles spielt sich auch noch in der fünften und sechsten Dimension ab.

Intensiv haben Bauern und Vordenker in den letzten Jahrhunderten die Natur beobachtet und eigene Maßnahmen für die Landwirtschaft entwickelt, um Einfluss auf die Pflanze zu nehmen. Vieles kommt aus einer Zeit, in der man von der Natur und den Ertrag auf dem Feld immens abhängig war. Davon getrieben, das zu begleiten und Impulse zu geben, in einem großen Ganzen, das man nicht grundlegend verändern kann. Heute wird das häufig belächelt. Wir maßen uns an, alles zu verstehen und manipulieren zu können. Unsere Vorstellungskraft scheitert allzu häufig an der Abstraktheit eines Gebildes, das wir nur in Ansätzen nachvollziehen können. Schnell wird die mangelnde Greifbarkeit als Esoterik und Glaube abgestraft.

Grundsätzlich ist es aber so, dass eine Pflanze – zum Beispiel unsere Weinrebe – sich nicht groß bewegen kann. Sie ist an den Ort gebunden und der Natur extrem ausgesetzt. Auf ihr wirken Reize aus der Umwelt und aus dem Weltall (und wenn es nur die Sonne ist). Der Mensch zum Vergleich ist auf Reize, die sein Handeln und Entwickeln beeinflussen, immer weniger angewiesen, da er sich fortbewegen, denken und austauschen kann. Doch welche Reize bewegen die Pflanze zu wachsen, auszutreiben, zu blühen und Früchte auszubilden? Natürlich, es sind physikalische Reize wie Temperatur, Wasserverfügbarkeit, etc. Doch bei näherer Beobachtung entdeckt man Dinge, die auf verschiedene Energieniveaus zu verschiedenen Zeiten in der Pflanze bzw. in den Früchten schließen lassen.

Beobachtungen während der Gärung

Der Einfluss von Mond und Sterne auf die Energie in den Trauben.

Trauben, die bei oder kurz vor Vollmond gelesen sind, gären heftiger, wärmer und schneller. Trauben um den Neumond gelesen gären langsamer, stetiger und nicht so warm. Versetzt man aber nun die Trauben, wie bei der Rotweinbereitung häufig üblich, in eine Kaltmazeration und verhindert vorerst die Gärung, so entsteht etwas Verwunderliches. Eine Rotweinmaische zu Vollmond gelesen, wird durch Herunterkühlen und Schwefelung beispielsweise erst 14 Tage später spontan vergoren, so gärt sie zu Neumond ebenso heftig wie wenn sie direkt nach der Lese gegoren hätte. Andersherum gärt eine zu Neumond gelesene Rotweinmaische ebenso moderat direkt nach der Lese, wie auch 14 Tage später bei Vollmond.

Diese Beobachtung haben wir mehrmals gemacht und deuten auf ein gewisses Energieniveau in den Trauben. Doch woher kommt diese Energie und wie ist sie in den Trauben gespeichert? Und wenn sie vom Mond kommt, gibt es auch andere impulsgebende Gestirne? Gibt es etwa viel subtilere Impulse auf die Pflanzen, die wir in unserer reizüberflutenden Welt gar nicht mehr wahrnehmen können, da sie unter unserem Radar liegen? Hierauf kann die biodynamische Wirtschaftsweise Antworten geben.

Biodynamie bei St. Antony

Wir nehmen diese Beobachtungen ernst und öffnen uns schon seit längerem einem gesamtheitlichen biodynamischen Ansatz, um unsere Trauben- und Weinqualität zu verbessern und Probleme im Anbau zu lösen. Auch führt dieser Ansatz zu Erklärungen für unser Tun und Handeln und treibt uns zu einer genaueren Beobachtung unserer Weinberge und Weine. Grundsätzlich verbessern wir dadurch die Balance im Weinberg, wir bewirken einen homogenen Austrieb und Aufwuchs auf dem angeschnittenen Trieb der Rebe, Jahrgangsschwankungen in den Erträgen verringern sich und insgesamt erhöht sich die Säure in den Trauben moderat, was die Weine stabiler, komplexer und alterungsfähiger macht.

Weitere Herzensangelegenheiten

Wir verfolgen eine besondere Produktionsethik, der wir uns voll und ganz verpflichtet fühlen.

Die Vision vor Augen

Wir arbeiten jeden Tag voller Hingabe und Leidenschaft um unsere Ideen und hochgesteckten Ziele zu erreichen.

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Im Einklang mit der Natur

Als Treuhänder des Bodens arbeiten wir aus Überzeugung kontrolliert ökologisch um Spitzenqualitäten im Wein zu erreichen.

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Verantwortung im Weinberg

Wir verbringen viel Zeit im Weinberg, um deren Charakter zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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Reinheit im Keller

Mit größter Sorgfalt behandeln wir das gewonnene Rohmaterial und lassen ihm alle Zeit, um sich zur vollen Größe zu entwickeln.

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