Ausgetrunken
Blaufränkisch Alte Reben
  • St. Antony·
  • 2015·
  • QBA trocken

Blaufränkisch Alte Reben

Ein brachialer Wein, voller Kraft und Dichte. Er ist wuchtig, verführt aber mit seiner brombeersüßen Frucht schon jetzt
Leider ausgetrunken!

Blaufränkisch Alte Reben

Im Niersteiner Pettenthal haben wir mittlerweile gute zwei Hektar Blaufränkisch auf Riesling Anlagen umveredelt, alles mit feinen Genetiken aus Österreich. Das größte Stück ist die Rothe Bach Parzelle im Herzen des Pettenthals. Aber auch in anderen spannenden Bereichen des Pettenthals stehen nun alte Reben und ergeben tolle Weine. All diese Weinberge wurden 1978, 1979 und 1981 mit Riesling bepflanzt und 2010, 2011 und 2014 auf Blaufränkisch umveredelt. Die Genetiken für diese Weinberge stammen aus alten Mutterweingärten in Österreich, aus dem Weingarten Reihburg von Uwe Schiefer und der Dürrau von Franz Weninger.

Ich wollte einen Blaufränkisch machen aus komplett alten Reben und komplett aus dem Pettenthal. Dass hier auch die aussortierten Rothe Bach Fässer hineinkommen, ist klar. In 2015 war der Wein in ein paar Fässern Rothe Bach etwas mehr vom Holz geprägt, als ich es möchte. Alles in einem verträglichen Rahmen, jedoch für den puristischen Rothe Bach zu viel. Im Blaufränkisch Alte Reben sind diese Fässer gut aufgehoben und lassen bei diesem Wein die Muskeln spielen.

Die Trauben wurde Anfang Oktober in kleine Kisten mit einem Ertrag von 37hl/ha gelesen und im Weingut entrappt und gemahlen. Im offenen Holzgärbottich wurde der Wein vergoren und während der Gärung einmal am Tag heruntergestoßen. Die Maische verblieb inklusive Gärung etwa 20 Tage im Gärständer. Anschließend wurde die Maische schonend gepresst und in kleine 228l Fässer aus dem Burgund gefüllt. Im 2015er Cuvée Blaufränkisch Alte Reben wurde 50% neues Holz verwandt. Der Wein ruhte für 18 Monate in unserem Keller bis er unfiltriert abgefüllt wurde.

In 2015 ist es ein brachialer Wein, voller Kraft und Dichte. Er ist wuchtig, verführt aber mit seiner brombeersüßen Frucht schon jetzt. Ich bin überzeugt, dass der Blaufränkisch Alte Reben gut reift. Er braucht regelrecht seine zwei bis fünf Jahre um seine Kraft zu bändigen. Ein spannender Wein!

In der Presse

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

(www.faz.de)

„Seit vielen Jahren gab es keine vergleichbar bahnbrechenden Rotweine aus Deutschland, und es steht zu vermuten, dass es einige Zeit dauern wird, bis wir so etwas erneut erleben.“

Falstaff Weinguide 2016

(www.falstaff.de)

„Anziehender Duft, in dem sich Kirsche, Blaubeere und Gewürznelke mischen, dazu ein leichter Anklang von Äther. Im Mund präsentiert dieser Blaufränkisch zuerst seinen dichten Kern und seine straffe Kraft, die aber von reifem Tannin abgepolstert wird. Die intensive und würzige Kirschfrucht wird unterlegt von der kühlen Mineralik des roten Schiefers. Ein Charmeur mit Stehvermögen und imposanter Länge.“

92 von 100 Punkten für 2013 Nierstein Blaufränkisch

Falstaff Weinguide 2015

(www.falstaff.de)

„Aromen von Blaubeere in der Nase, dazu Brombeere und Schwarzkirsche, flankiert von orientalischen Gewürzen, Wacholder und Lorbeer. Dicht gewoben in der Struktur, aber von einer kühlen Frische und einer feinen mierealischen Ader durchzogen. Am Gaumen blaubeerig und würzig, etwas Grafit, eine straffe Säure führt in das lange Finale, das durch Pfeffernoten pointiert wird.“

91 von 100 Punkten für 2012 Blaufränkisch

Gault Millau Weinguide 2015

(www.gaultmillau.de)

„Ein neues Kapitel schlägt Peters mit seinem Blaufränkisch auf - ein Unikat!“

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2015 Blaufränkisch Alte Reben

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