Der Rote Hang für einmal ganz in Weiss.

Am 20. Januar zeigte sich der Winter von seiner schönsten Seite und hüllte die Landschaft in ein weißes Kleid. Der Rote Hang präsentierte sich ganz in einem zarten Weiß; das war eine phantastische Atmosphäre.

 

Wie ein feiner weißer Puder legt sich der Schnee auf die Weinberge und verwandelt den Roten Hang in eine romantische Winterlandschaft.

Wie ein feiner weißer Puder legt sich der Schnee auf die Weinberge und verwandelt den Roten Hang in eine romantische Winterlandschaft.

 

Nach der anspruchsvollen, konzentrierten Lese im Herbst 2014 ist im Weingut wieder Ruhe eingekehrt. Selten wurde innerhalb von 21 Tagen der gesamte Betrieb vom Rosé bis zu den Großen Gewächsen und zum Blaufränkisch gelesen. Anschließend blieb es leider erst mal sehr mild und wir erlebten einen warmen November, der sogar die Winterbegrünung in unseren Weinbergen zum Blühen brachte! Der Dezember brachte viel Regen, was den Weinbergen hingegen gut tat.

 

Ein winterlicher Blick über den Weinberg direkt zum Rhein.

Winterlicher Blick über den Weinberg direkt zum Rhein.

 

Nach Weihnachten kam dann endlich die ersehnte Kälte. Ein Sprichwort sagt „Ein kalter Winter ist gesund“. Es ist eine wichtige Phase im Zyklus des Jahres: Die Reben können zur Ruhe kommen und sich regenerieren, während die Schädlinge sich nicht weiter vermehren können und im Zaum gehalten werden. Das hoffen wir besonders bei der Kirschessigfliege, die uns 2014 so viel Respekt eingeflößt hat. Durch einen harten Winter, die Experten verstehen darunter einen längeren Frost von etwa 10 Tagen, wird die Population hoffentlich stark verringert.

 

Eine wichtige Phase im Jahreszyklus: Die schneebedeckten Reben haben ihren Winterschlaf angetreten.

Eine wichtige Phase im Jahreszyklus: Unter der feinen Schneedecke haben die Reben ihren Winterschlaf angetreten.

 

Mit den Arbeiten im Weinberg wird jetzt schon der Grundstein für den Jahrgang 2015 gelegt. Wir schneiden momentan unsere Reben zurück. Aus den zurückgeschnittenen Rute der Rebe werden im April die jungen Triebe austreiben, die dann im Juni kleine Trauben entwickeln.

Unsere besten Anlagen für Rotschiefer, die Großen Gewächse, Pinot Noir und Blaufränkisch schneiden wir ausschließlich bei abnehmendem Mond. Mit dieser biodynamischen Vorgehensweise machen wir uns einem Phänomen zu Nutze, bei dem sich bei abnehmendem Mond die Kräfte und Energien der Pflanze in den Boden zurückziehen und der Reben oben sorglos die alten Triebe abgeschnitten werden können.

 

Winterlicher Regenschnitt: Bei abnehmenden Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Reben in den Boden zurück.

Winterlicher Rebenschnitt: Bei abnehmenden Mond ziehen sich die Kräfte und Energien der Reben in den Boden zurück.

 

Erfahren Sie hier mehr über unseren gesamtheitlichen biodynamischen Ansatz, um Trauben- und Weinqualität zu erhöhen.

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