Viermal Bestnoten im Falstaff für unsere Blaufränkisch-Weine

Gleich viermal wurden unsere Blaufränkisch-Weine im aktuellen Falstaff bewertet und mit Höchstnoten ausgezeichnet. Die ganze Story, wie der Blaufränkisch nach Nierstein kam, jetzt zum Nachlesen in dem Artikel „Der Rote Hang wird röter“ von Rainer Schäfer.

 

Der Artikel „Der Rote Hang wird röter“ von Rainer Schäfer in der Mai-Ausgabe des Falstaff.

Der Artikel „Der Rote Hang wird röter“ von Rainer Schäfer in der Mai-Ausgabe des Falstaff.

 

„War der Gutsverwalter nur überarbeitet oder hatte er den Verstand verloren?“ Die ersten Reaktionen auf die Entscheidung während der Ernte 2007, am Roten Hang auf Blaufränkisch zu setzen, waren „furchtbar“. Doch es war keine irrationale Bauchentscheidung, sondern das Ergebnis einer gründlichen Analyse. „Bestimmte Ecken“ im Roten Hang, besonders im Mittelgewann der Lage Pettenthal sind zu heiß für den Riesling geworden: „Das Mirkoklima in einigen Parzellen spricht inzwischen für rote Reben. Ich möchte nicht wie viele Riesling-Winzer gegen die Reife der Traube arbeiten müssen. Für ihre Reife zu arbeiten, ist doch fantastisch.“

 

Felix Peters im Falstaff: „Blaufränkisch auf rotem Schiefer gab es in Deutschland noch nicht, damit konnte ich ein Orginal schaffen.“

Felix Peters im Falstaff: „Blaufränkisch auf rotem Schiefer gab es in Deutschland noch nicht, damit konnte ich ein Orginal schaffen.“

 

So erzählt der spannende Artikel in der Mai-Ausgabe des Falstaff eindrucksvoll die ganze Blaufränkisch-Story und stellt auch anderen Winzer wie Eckehart Gröll, Otto Schätzel und Thore und Werner Eimermann vor, die mittlerweile ebenfalls auf rote Sorten am Roten Hang setzen und damit auf die klimatischen Veränderungen reagieren.

Von der ersten Entscheidung über die Auswahl der besten Blauränkisch-Klone bis hin zur aufwendigen Umveredelung einer 34 Jahre alten Riesling-Anlagen mithilfe von Spezialisten aus Frankreich war es ein langer Weg, doch: „Die Operation ist gelungen (…) und überraschte auch die größten Skeptiker: Innerhalb kurzer Zeit erreichten die Trauben dieser Rebstöcke eine erstaunliche Qualität. Felix Peters hat aus einer ureigenen Idee, die er mit viel Mut, Ausdauer und Akribie verfolgt, einen markanten Akzent bei den deutschen Rotweinen gesetzt. Der Blaufränkisch-Weinberg im Pettenthal ist längst zum Pilgerort geworden: immer wieder stehen Besucher und Winzer davor und diskutieren.“

 

Gleich viermal Bestnoten für unsere Blaufränkisch-Weine aus dem Jahrgang 2012 und 2013.

Gleich viermal Bestnoten für unsere Blaufränkisch-Weine aus dem Jahrgang 2012 und 2013.

 

Nierstein Blaufränkisch 2013
„Anziehender Duft, in dem sich Kirsche, Blaubeere und Gewürznelke mischen, dazu ein leichter Anklang von Äther. Im Mund präsentiert dieser Blaufränkisch zuerst seinen dichten Kern und seine straffe Kraft, die aber von reifem Tannin abgepolstert wird. Die intensive und würzige Kirschfrucht wird unterlegt von der kühlen Mineralik des roten Schiefers. Ein Charmeur mit Stehvermögen und imposanter Länge.“
90 von 100 Punkten, Falstaff, Mai 12015

Rothe Bach Blaufränkisch 2013
„Die Reserve heißt mit dem Jahrgang 2013 ‚Rothe Bach‘, ein alter Flurname im Pettenthal. Komplexer, facettenreicher Duft, Aromen wetteifern um Aufmerksamkeit, dunkle Frucht, Kräuter. Am Gaumen folgen der noch präsenten Fruchtsüße Noten von Seetang und Dashi, etwas Jod. Geballte Konzentration wird konterkariert von Finesse und elektrisiert von aparter Nervigkeit. Wilder, großer Wein.“
94 von 100 Punkten, Falstaff, Mai 12015

Blaufränkisch 2012
„Aromen von Blaubeere in der Nase, dazu Brombeere und Schwarzkirsche, flankiert von orientalischen Gewürzen, Wacholder und Lorbeer. Dicht gewoben in der Struktur, aber von einer kühlen Frische und einer feinen mierealischen Ader durchzogen. Am Gaumen blaubeerig und würzig, etwas Grafit, eine straffe Säure führt in das lange Finale, das durch Pfeffernoten pointiert wird.“
90 von 100 Punkten, Falstaff, Mai 12015

Blaufränkisch Reserve 2012
„Delikates und dichtes Aroma, viel Schwarzkirsche, Wacholder, weißer Pfeffer, Grafit und Leder. Am Gaumen beeindruckende Fülle und Vielfalt, dichter Kern und eine enorme Kirschfrucht, samtiges feinkörniges Tannin. Zeigt eine noble, kühle Aura, die an Burgund und an Syrah der nördlichen Rhône erinnert. Wirkt nie breit, imponiert mit seiner druckvollen Länge, viel Charme und einer beinahe geheimnisvollen Tiefgründigkeit.“
94 von 100 Punkten, Falstaff, Mai 12015

Lesen Sie den kompletten Artikel „Der Rote Hang wird röter“ aus dem Falstaff unter
www.falstaff.de/weinartikel/der-rote-hang-wird-roeter-10342.html

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