Quo Vadis 2014?

Das Vegetationsjahr 2014 ist im vollen Gange. Wir sind mit Heften, Entblättern, Pflanzenschutz, Triebe gerade stellen und vielen weiteren Arbeiten im Weinberg vollauf beschäftigt. Doch die Natur macht es dieses Jahr mal wieder richtig spannend!

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Wir liegen im Vergleich zum Vorjahr ungefähr 3 Wochen voran; zum durchschnittlichen Verlauf haben wir etwa ein bis zwei Wochen Vorsprung. Die Blüte wurde Anfang Juni in den meisten Weinbergen abgeschlossen, woraus wir den Erntebeginn bei unserem Pinot Noir schon mal ablesen können. Diese beginnt immer 100 Tage nach der Blüte, in diesem Jahr also am 12. September. Das ist reichlich früh, schließt aber eine großartige Qualität nicht aus. Es ist noch alles drin.

Was uns momentan etwas besorgt, ist die Trockenheit in unseren Weinbergen. Im Juni nach der Blüte, wo die Rebe besonders auf Wasser angewiesen ist, war der Regen rar, nachdem das gesamte Frühjahr schon sehr trocken war. Viele Anlagen stehen noch sehr gut da und sind vital, doch vor allem die Junganlagen und einige der steilen Weinbergen zeigen die Wasserknappheit an. Wir hoffen auf Regen und werden nun noch den einen oder anderen Regentanz aufführen.

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2008 hat ebenso früh und trocken begonnen; im Nachhinein war es ein feuchter kühler Sommer, der die Ernte weit nach hinten verschoben hat und geniale Weine entstehen hat lassen. Jeder Jahrgang hat seinen unverwechselbaren Verlauf und das macht das Winzerdasein so spannend und abwechslungsreich. Für 2014 stellen wir uns auf alles ein und ich habe so ein Gefühl, dass es mit etwas Wasser einen spannenden Jahrgang geben wird. Also Daumen drücken!

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